Anwendungsorientierte Fördertechnik
Stahlseilverstärkung ermöglicht hohe Zugkräfte bei sehr geringer Dehnung und eignet sich damit für lange Achsabstände und anspruchsvolle Schwerlastanlagen. Gurtklasse, Seilteilung, Deckplattenqualität und Überwachungsoptionen werden projektspezifisch ausgewählt.
Technischer Überblick
| Verstärkung | Längs angeordnete Stahlseile |
|---|---|
| Typischer Einsatz | Schwer / sehr schwer |
| Hauptvorteil | Geringe Dehnung |
| Optionen | Monitoring / Spezialdeckplatten |
Typische Anwendungen
Aufbau
Stahlseilfördergurte verwenden längs angeordnete hochfeste Stahlseile, die als tragende Verstärkung in Gummi eingebettet sind. Die Seile werden mit definierter Teilung angeordnet und mit speziellen Gummimischungen verbunden, um hohe Verbindungsfestigkeit und stabile Leistung zu erreichen.
Betriebseigenschaften
Die entscheidenden Vorteile sind sehr geringe Dehnung, sehr hohe Zugfestigkeit und die Eignung für große Achsabstände. Dadurch werden geringere Spannwege und ein zuverlässiger Betrieb auf anspruchsvollen Überland- oder Hochleistungsanlagen möglich.
Auswahlkriterien
Projekte sollten erforderliche Gurtfestigkeit, Sicherheitsfaktor, Verbindungssystem, Seilteilung, Deckplattenqualität, Stoßniveau, Muldungsgeometrie sowie gegebenenfalls Schlitzüberwachung oder Monitoring festlegen.
Anwendungstechnik ist entscheidend
Die endgültige Gurtauswahl sollte immer anhand der realen Anlagengeometrie, Zugkraftberechnung, Förderguteigenschaften, des Betriebszyklus und der Umgebungsbelastung überprüft werden.

